
Schüsse auf Menschenmenge bei Rave-Party: Toter und Schwerverletzte in der Schweiz – Täter flüchtig
In Aarau endete eine Rave-Party in der Nacht auf Sonntag mit einem schweren Gewaltvorfall. Während der Veranstaltung fielen Schüsse, durch die mehrere Menschen getroffen wurden. Nach bisherigen Angaben wurden insgesamt sechs Personen verletzt.
Ein Mensch erlag seinen Verletzungen, fünf weitere wurden schwer verletzt. Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort und versorgten die Opfer. Mehrere Verletzte wurden in umliegende Spitäler gebracht.
++Aarau: Nächtliche Schüsse bei Veranstaltung im Schachen. Mehrere Opfer. Grosseinsatz der Polizei läuft. Bleiben Sie dem Gebiet fern. Videos und Bilder bitte an Insta-Kanal Kantonspolizei_Aargau. Weitere Infos folgen.++
— Kapo_Aargau (@Kapo_Aargau) August 30, 2026
Die Polizei rückte mit zahlreichen Einsatzkräften aus und sperrte das Gebiet rund um den Veranstaltungsort ab. Auch die Schweizer Armee unterstützte den Großeinsatz.

Der Täter konnte bislang nicht festgenommen werden. Die Polizei fahndet nach dem Verantwortlichen und untersucht derzeit den genauen Ablauf der Tat. Auch das Motiv ist noch unklar.
Zum Zeitpunkt der Schüsse befanden sich zahlreiche Menschen auf der Rave-Party. Die Ermittler sind deshalb auf Zeugenaussagen angewiesen und sichern Spuren am Tatort.
Auch aus der Rave-Szene gibt es erste Reaktionen auf die tödlichen Schüsse in Aarau. DJ Tekibo, der am Samstagabend an der Veranstaltung auflegte, meldete sich auf Social Media zu Wort. Ihm gehe es gut, doch das Geschehene sei "absolut herzzerreissend".
DJ Tekibo nach Schüssen bei Rave:
"Ich habe einen wichtigen Freund verloren"

Er habe einen wichtigen Freund verloren und wolle sich nun für eine Weile zurückziehen, um das Erlebte zu verarbeiten. Auch das Basler DJ-Duo Moodos bestätigte, dass es ihm gut gehe. Die beiden waren bereits früher nach Hause gegangen und hatten die Schüsse nicht miterlebt.
Die Behörden haben bislang keine Angaben dazu gemacht, ob die Schüsse gezielt gegen einzelne Personen gerichtet waren oder ob ihnen eine Auseinandersetzung vorausging. Auch zur Identität des Täters liegen derzeit keine gesicherten Informationen vor.
Die Ermittlungen dauern an.
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