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Liveticker Ukraine-Krieg – Frontbericht: Russische Truppen befreien 172 Gebäude in Konstantinowka

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Frontbericht: Russische Truppen befreien 172 Gebäude in KonstantinowkaQuelle: TASS © Nariman El-Mofty
  • 13.06.2026 13:38 Uhr

    13:38 Uhr

    Ein Toter und fünf Verletzte durch ukrainische Angriffe auf Gebiet Cherson

    Gouverneur Wladimir Saldo meldet ein Todesopfer und fünf Verletzte durch die jüngsten ukrainischen Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson. Wie der Politiker auf der Plattform Telegram schreibt, handele es sich bei dem Getöteten um einen Lkw-Fahrer des Jahrgangs 1978. Infolge einer weiteren ukrainischen Drohnenattacke auf einen Lkw habe ein Mann des Jahrgangs 1974 Verletzungen erlitten. Zwei weitere Männer im Alter von 63 und 44 Jahren seien in der Siedlung Tschaplinka verletzt worden, als eine ukrainische Drohne einen Lkw angegriffen habe. Zusätzlich seien zwei Einwohner der Ortschaften Kopani und Golaja Pristan zu Schaden gekommen.

    Darüber hinaus berichtet Saldo über Sachschäden. In den Ortschaften Marjanowka, Nowofjodorowka, Skadowsk, Tschaplinka und Nischnije Serogosy seien demnach drei Tankwagen, ein Lkw und zwei Autos beschädigt worden. Auf der Autostraße Genitschesk – Strelkowoje und in der Ortschaft Tschongar hätten zwei Brücken Schäden erlitten. In Tawrijsk sei das Dach eines Einfamilienhauses in Brand geraten. In Nischnije Serogosy seien zwei Scheunen beschädigt worden.

  • 13:07 Uhr

    DVR-Regierung will schwer beschädigten Nationalpark wiederherstellen

    Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti hat das Oberhaupt der Volksrepublik Donezk (DVR), Denis Puschilin, die Pläne seiner Regierung vorgestellt, den durch die Kampfhandlungen beschädigten Nationalpark Swjatyje Gory (auf Deutsch: "Heilige Berge") wiederherzustellen. Der Politiker erhob schwere Vorwürfe gegen die ukrainischen Streitkräfte:     

    "Der Gegner nimmt auf nichts Rücksicht, nicht einmal auf Naturschutzgebiete, die den Einwohnern der DVR sehr am Herzen liegen."   

    Das ukrainische Militär habe dem Nationalpark schweren Schaden zugefügt. Nach der Befreiung des Naturschutzgebiets werde die Regierung in Donezk es wiederherstellen. Man arbeite inzwischen an den notwendigen Maßnahmen zur Umsetzung dieses Vorhabens.

    Der Nationalpark Swjatyje Gory liegt in drei Bezirken der DVR und umfasst sieben Wälder und mehrere Wiesen entlang des Flusses Sewerski Donez. Dort wachsen mehr als 870 Pflanzenarten und leben 26 bedrohte Tierarten. Im Nationalpark gibt es auch wichtige archäologische Stätten, die auf das Paläolithikum datiert werden.

  • 12:36 Uhr

    Frontbericht: Russische Truppen befreien 172 Gebäude in Konstantinowka

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Katerinowka und Luschki im Gebiet Sumy sowie Rubeschnoje, Iwanowka und Warwarowka im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 235 Soldaten verloren. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 16 Autos und zwei Geschütze seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Smorodkowka, Tscherneschtschina und Gruschewka im Gebiet Charkow sowie Krasny Liman und Schtschurowo in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 220 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 16 Autos, drei Geschütze und einen Mehrfachraketenwerfer zerstört.

    Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Nikolajewka, Alexejewo-Druschkowka, Druschkowka, Starodubowka und Piskunowka in der DVR getroffen. Die russische Armee setze ihren Vormarsch in der Ortschaft Konstantinowka fort und beende allmählich die Durchkämmung des Bezirks Perwomaiski. In den vergangenen 24 Stunden seien in der Stadt 172 Gebäude befreit worden. Bis zu 40 ukrainische Kämpfer seien getötet oder verletzt worden. Die gesamten gegnerischen Personalverluste im Verantwortungsbereich des Truppenverbands Süd hätten laut dem russischen Verteidigungsministerium mehr als 115 Soldaten betragen. Der Gegner habe darüber hinaus einen Kampfpanzer des Typs Leopard-2, drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 13 Autos und drei Geschütze verloren.

    Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Nowoalexandrowka, Dobropolje, Nowogrischino, Belizkoje und Krasnojarskoje in der DVR sowie Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe dabei mehr als 315 Soldaten verloren. Zudem seien vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sechs Autos und zwei Geschütze zerstört worden.

    Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Iwanowka, Nowoandrejewka und Prossjanaja im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Trudowoje, Tersjanka, Jegorowka und Woskresenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Behörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 510 Armeeangehörige. Drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, acht Autos und eine Panzerhaubitze seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Orechow, Jurkowka und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje sowie Orechow und Malokaterinowka im Gebiet Cherson getroffen. Dabei seien bis zu 45 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus 18 Autos und fünf Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.

    Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Drohnenbasen, Energie- und Verkehrsinfrastrukturen, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze, sowie auf 142 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe hingegen in den vergangenen 24 Stunden 15 Lenkbomben und 540 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 161.718 Drohnen, 662 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.748 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.736 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.335 Geschütze und Mörser verloren.

  • 12:06 Uhr

    Drei Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 73 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 73 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 16 Geschosse abgefeuert und 204 Drohnen eingesetzt, von denen 123 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Siedlung Warwarowka sei ein Mann verletzt worden, als eine ukrainische Drohne sein Auto angegriffen habe. Bei der Detonation einer ukrainischen FPV-Drohne habe eine Einwohnerin der Stadt Graiworon Verletzungen erlitten. In der Siedlung Fedtschewka sei bei der Detonation einer Drohne ein Mitarbeiter einer Farm zu Schaden gekommen. Am Freitag habe ein Lkw-Fahrer ein Krankenhaus aufgesucht, nachdem er bei einer Drohnenattacke am 11. Juni in der Siedlung Bobrawa eine Splitterverletzung erlitten habe.       

    Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden unter anderem drei Mehrfamilienhäuser, 26 Einfamilienhäuser, fünf soziale Einrichtungen und zwei Verwaltungsgebäude beschädigt oder zerstört. Betroffen waren außerdem drei Geschäfte, zwei Betriebsgebäude, ein Landwirtschaftsbetrieb, ein Lagerhaus, eine Scheune, drei Infrastrukturanlagen, eine Stromleitung, drei Gasleitungen, ein Kleintransporter, ein Krankenwagen, drei Lkw und 37 Autos.

  • 11:31 Uhr

    Großbritannien will Import von Öl aus Russland zum Jahresende vollständig beenden

    Die britische Regierung hat ein vollständiges Verbot von aus Russland importiertem Diesel und Kerosin angekündigt. Das Verbot soll demnach bis zum Jahr 2027 in Kraft treten. Die aktuell geltende, befristete Ausnahmegenehmigung soll zum 1. Januar 2027 auslaufen. Bis dahin soll die Regelung nach Angaben des britischen Ministeriums für Wirtschaft und Handel weiterhin im Zwei-Wochen-Rhythmus überprüft werden, um gegebenenfalls auch eine frühere Aufhebung zu ermöglichen.

  • 11:10 Uhr

    Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region.

    Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr am 12. Juni bis 8 Uhr am 13. Juni (MESZ) 165 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 138-mal grenznahe, evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem vier Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgeworfen hätten.

    Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet jedoch über Schäden in den Ortschaften Rybinskije Budy, Oktjabrskoje und Durowo. Dort seien insgesamt zwei Privatwohnungen, zwei Lkw und ein Auto beschädigt worden.

  • 10:34 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 12. Juni 24 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Nowaja Majatschka — 3,
    • Aljoschki — 5,
    • Golaja Pristan — 4,
    • Gornostajewka — 3,
    • Sawodowka — 4,
    • Nowaja Kachowka — 5.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastruktur der von Russland kontrollierten Ortschaften Nowaja Kachowka, Kasatschji Lageri, Korsunka und Dnjeprjany seien insgesamt 18 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 10:08 Uhr

    IWF bestätigt weitere Kredite für Ukraine

    Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat weitere Hilfskredite im Wert von knapp 700 Millionen US-Dollar für die Ukraine bestätigt. Ausgezahlt wird diese Tranche des IWF-Hilfsprogramms aber erst nach einer formellen Genehmigung durch den IWF-Vorstand. Damit erhöhen sich die seit Jahresbeginn vom IWF an die Ukraine ausgezahlten Hilfen auf 2,2 Milliarden US-Dollar (1,9 Milliarden Euro).

    Insgesamt sieht das Hilfsprogramm des IWF Zahlungen an die Ukraine in Höhe von 8,1 Milliarden Dollar (rund 7 Milliarden Euro) über einen Zeitraum von vier Jahren vor.

  • 09:32 Uhr

    Ukrainische Truppen greifen Brücken im Gebiet Cherson an

    Gouverneur Wladimir Saldo meldet auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Brücken in dem von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson zu zerstören. Allein in der vergangenen Nacht seien über der Region 25 ukrainische Kampfdrohnen unschädlich gemacht worden. Dem Politiker zufolge habe es der Gegner erneut auf die Brücken in der Nähe der Ortschaft Tschongar an der Grenze zur Schwarzmeer-Halbinsel Krim abgesehen. Momentan sei der Verkehr in Richtung des Checkpoints Dschankoi gesperrt.

    Außerdem meldet der Gouverneur einen ukrainischen Angriff auf die Brücke, die die Stadt Genitschesk mit der Arabat-Nehrung im Asowschen Meer verbindet. Genitschesk fungiert als Verwaltungszentrum des von Russland kontrollierten Teils des Gebiets Cherson. Nach der Attacke gelte auf der Brücke vorübergehend Einbahnverkehr mit wechselnder Fahrtrichtung, so Saldo. Dabei betont er:        

    "Der Feind versucht Verkehrsinfrastruktur anzugreifen, um das Leben der Bevölkerung zu erschweren."

  • 09:05 Uhr

    DVR meldet sieben ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden sieben Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik sieben Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 12. Juni bis 0 Uhr am 13. Juni (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Durch den Beschuss kamen zwei Wohnhäuser und ein ziviles Infrastrukturobjekt zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk zehn Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Zwei Zivilisten erlitten dabei Verletzungen. Drei Wohnhäuser, fünf zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Pkw wurden beschädigt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.