Pentagon will Hinrichtung von Attentäter live übertragen

Die für Anfang Dezember geplante Hinrichtung eines wegen eines Attentats auf einen Militärstützpunkt im US-Bundesstaat Texas zum Tode verurteilten Mannes soll per Livestream übertragen werden. Das bestätigte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth auf der Plattform X. Zuvor hatte Hegseth bereits angekündigt, dass die von Präsident Donald Trump genehmigte Hinrichtung eines ehemaligen Psychiaters der US-Armee durch ein Erschießungskommando öffentlich auf eben jenem Militärstützpunkt stattfinden solle.
🚨 WOW! SecWar Pete Hegseth just announced the firing squad execution of Fort Hood Islamist terrorist Nidal Hasan will be **PUBLIC** At the SAME time and place where Hasan carried out the attack. "We'll make sure that people are able to watch it. That it's public. Because people need to understand that there's serious consequences for these types of things!" "He's gonna get a firing squad of soldiers. As it should be." @JackPosobiec: Did he make any final requests? HEGSETH: "Don't care. We'll see him on December 3rd." 🥶 Hasan m*rdered 13 people at Fort Hood in 2009 while yelling "Allahu Akbar" and wounded more than 30 others He was sentenced to death in 2013 and then sat on death row for over a DECADE. The Acting Sec. of the Army made it official The victims' families finally get JUSTICE 🙏🏻 Our SecWar is stone COLD when it comes to traitors like this who take American lives. @RealAmVoice
— Eric Daugherty (@EricLDaugh) October 8, 2026
Hegseth sagte dem US-Sender Real America's Voice, man werde dafür sorgen, dass die Öffentlichkeit die Hinrichtung von Nidal Hasan verfolgen könne. Hasan hatte 2009 auf einem Militärstützpunkt ein Massaker verübt. "Die Menschen müssen verstehen, dass solche Taten schwerwiegende Konsequenzen haben", sagte Hegseth.
Der Kriegsminister betonte, dass Soldaten die Hinrichtung mit Gewehren vollstrecken sollen. "Seit dem Zweiten Weltkrieg haben wir das nicht mehr gemacht. Nun, mir gefällt irgendwie die Mentalität, die wir im Zweiten Weltkrieg hatten", sagte er.
Hasan ist der erste Soldat seit mehr als 60 Jahren, der vom US-Militär hingerichtet werden soll. 1961 war ein Soldat wegen der Vergewaltigung und des versuchten Mordes an einem elfjährigen Mädchen gehängt worden. Hasans Hinrichtung könnte jedoch noch verhindert werden, falls ein Gericht einschreitet.
Zum Zeitpunkt der Tat war Nidal Hasan Psychiater der US-Armee. Am 5. November 2009 eröffnete er mit seiner Dienstwaffe auf dem Militärstützpunkt Fort Hood in Texas das Feuer auf Menschen, die sich dort aufhielten. Dabei rief er nach Angaben von Pentagonsprecher Parnell "Allahu Akbar".
Hasan erklärte später, er habe den "Dschihad" nach USA tragen wollen. Dies sei eine Reaktion auf die "illegalen und unmoralischen" Kriege der Vereinigten Staaten in Afghanistan und im Irak gewesen. Der heute 56-Jährige ist von der Hüfte abwärts gelähmt. Ein Polizist, der zum Tatort geeilt war, hatte auf ihn geschossen und ihn dabei verletzt.
Hasan wurde in den USA als Sohn palästinensischer Eltern geboren. Im Jahr 1997 begann er seine Ausbildung an einer Militärmedizinischen Hochschule. In den Jahren vor dem Attentat radikalisierte er sich im Zuge des "Kriegs gegen den Terror", den Washington nach den Anschlägen vom 11. September 2001 führte.
Mehr zum Thema – Tennessee: Todeskandidatin nach gescheiterter Hinrichtung aus Koma aufgewacht
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.