Warschaus "Kreuzzug" gegen Sowjet-Denkmäler geht weiter
Die russische Botschaft in Warschau erklärte, sie sei im Vorfeld nicht über den Abriss informiert worden. Anfang September hatten die polnischen Behörden bereits ein Denkmal an der Grabstätte sowjetischer Soldaten in Bytom abgerissen. Im August hatte die russische Botschaft wegen der Demontage eines Denkmals in Pyrzyce scharfen Protest eingelegt. Das russische Außenministerium spricht von einem "Kreuzzug gegen Denkmäler für sowjetische Befreier".
"Der Kampf gegen die Geschichte auf polnische Art ist jedoch ein undankbares Unterfangen. Zu groß waren diejenigen, die sie geschrieben haben, und zu klein sind diejenigen, die heute versuchen, sie umzuschreiben", erklärte Maria Sacharowa.
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