Vor über 70 Jahren für ausgestorben erklärt: Kasachstan entlässt Tiger in die Wildnis
Genetische Untersuchungen an Gewebeproben von Kaspischen Tigern in Museen ergaben eine enge Verwandtschaft mit dem Sibirischen Tiger, der auch als Amur-Tiger bekannt ist. Diese Entdeckung wurde zur Grundlage für das Programm zur Wiederansiedlung der Großraubtiere in Kasachstan.
Im Mai 2026 wurden vier in freier Wildbahn gefangene Amur-Tiger aus Russland nach Kasachstan gebracht: zwei erwachsene Tiere und zwei Tigerjunge. Nach ihrer Ankunft wurden sie in speziellen Eingewöhnungsgehegen untergebracht. Vor der Freilassung wurde die Tigerin Umit einer tierärztlichen Untersuchung und einer Reihe von Verhaltenstests unterzogen. Nach positiven Ergebnissen wurde beschlossen, sie in ihren neuen Lebensraum zu entlassen. In absehbarer Zukunft ist geplant, auch ein Tigermännchen freizulassen – die beiden sollen das erste Paar bilden und die Grundlage für die Wiederherstellung der lokalen Tigerpopulation bilden.
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