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Nach Massenansturm auf Ceuta: Spanien errichtet Schwimmbarriere

Nach dem beispiellosen Ansturm von schätzungsweise 60.000 Menschen auf die spanische Exklave Ceuta, der nach aktuellen Angaben 72 Todesopfer forderte, baut die spanische Regierung an der Seegrenze vor der Exklave eine schwimmende Barriere.

Diese rund 500 Meter lange Anlage am Grenzübergang von Tarajal dient als physisches Hindernis und soll unmittelbare Zurückweisungen auf dem Wasser rechtlich ermöglichen.

Damit reagiert die Regierung auf ein Urteil des Obersten Gerichtshofs vom 8. Juli. Demnach sind solche Zurückweisungen nur zulässig, wenn zuvor ein physisches Grenzhindernis überwunden wurde. Ministerpräsident Pedro Sánchez hatte die Maßnahme am Freitag, den 31. Juli 2026, bei einem Besuch direkt vor Ort in Ceuta angekündigt. Die Sperre soll den Vorgaben der Rechtsprechung entsprechen und, so Sánchez, "eine physische Barriere, zumindest in visueller Hinsicht" schaffen.

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