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Rutte in Berlin: US-Hilfe für die Ukraine läuft weiter – bezahlt von Europa

Bundeskanzler Friedrich Merz ist am Mittwoch in Berlin gemeinsam mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte und Verteidigungsminister Boris Pistorius vor die Presse getreten. Anlass des Treffens war die Vorbereitung des NATO-Gipfels in der kommenden Woche in Ankara.

Merz betonte unter Berufung auf Pistorius, die NATO müsse "europäischer werden, um transatlantisch zu bleiben". Deutschland und Europa müssten ihre eigene Sicherheit im eigenen Interesse stärken, nicht um amerikanische Erwartungen zu erfüllen. "Wir begegnen der amerikanischen Regierung auf Augenhöhe", sagte Merz. "Amerika ist einer von 32 NATO-Partnern."

Auf die Frage, ob die Verteidigung der Ukraine angesichts der US-Rhetorik nun allein an den Europäern hänge, antwortete Rutte, die USA blieben unverzichtbar. Der Fluss von Rüstungsgütern in die Ukraine aus den USA laufe weiter, wobei ein Großteil der Kosten von Europäern und Kanadiern getragen werde – "und ich denke, das ist nur fair", so Rutte.

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