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Ebola: WHO erklärt Notstand, Trump beschwichtigt, Epidemiologe klärt auf

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat den aktuellen Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik (DR) Kongo zu einem internationalen Gesundheitsnotstand erklärt. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus zeigte sich "zutiefst besorgt". Bislang wurden 30 Fälle bestätigt, hinzu kommen mehr als 500 Verdachtsfälle sowie rund 130 mutmaßliche Todesfälle.

US-Präsident Donald Trump erklärte, die Lage werde aufmerksam beobachtet, betonte jedoch, dass Ebola derzeit auf Afrika begrenzt sei. Die Ärztin Heidi Overton teilte mit, dass ein US-Bürger positiv auf den Bundibugyo-Ebola-Stamm getestet worden sei. Der Betroffene sowie sechs weitere Hochrisiko-Kontaktpersonen sollen zur Behandlung nach Deutschland ausgeflogen werden. Zudem verhängten die USA Einreisebeschränkungen für Personen, die sich zuletzt in Uganda, der Demokratischen Republik Kongo oder im Südsudan aufgehalten haben.

Der Epidemiologe Nicolas Hulscher verwies jedoch darauf, dass bereits Monate vor dem Ebola-Ausbruch Gelder zur Entwicklung neuer Impfstoffe gegen die Bundibugyo-Variante bereitgestellt worden seien, und deutete einen möglichen Zusammenhang mit der aktuellen Entwicklung an.

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