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Peskow über mögliche EU-Verhandlungsführer: "Wäre nicht im besten Interesse von Kallas"

Am Sonntag hat der russische Journalist Pawel Sarubin mit dem Sprecher des Präsidenten Russlands, Dmitri Peskow, gesprochen. Zu den Themen gehörten Russlands nukleare Abschreckung sowie mögliche Kandidaten für eine erste diplomatische Annäherung der EU an Russland im Rahmen von zukünftigen Verhandlungen zum Ukraine-Krieg.

"Die nukleare Abschreckung ist ein integraler Bestandteil und ein Eckpfeiler unserer gesamten nationalen Sicherheit", konstatierte Peskow, als Sarubin ihn über das vermeintliche Fehlen russischer roter Linien ausfragte.

Der EU riet der Präsidentensprecher praktisch ab, Kaja Kallas als Verhandlungsführerin zu bestätigen, erklärte aber, dass "es jeder sein könne, der noch nicht die Gelegenheit hatte, allzu viele schlechte Dinge zu sagen", was im Fall Kallas nicht mehr erfüllt sei. Dass es endlich "lebhafte Diskussionen zu diesem Thema [in der EU] gibt, ist eine sehr positive Entwicklung", meinte Peskow dennoch und schloss damit ab, dass "Russland dafür [den Auftakt von Verhandlungen mit der EU] bereit sein wird".

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