Von der Leyen setzt auf Atomkraft: "Jede hier erzeugte Kilowattstunde bringt mehr Unabhängigkeit"
Als Beleg nannte sie die Blockade der Straße von Hormus: Diese habe seit Krisenbeginn Mehrkosten von 27 Milliarden Euro verursacht, ohne dass man "ein einziges Molekül an Energie zusätzlich zu bekommen" habe.
Um die wirtschaftliche Stabilität zu gewährleisten, plädierte von der Leyen für eine forcierte Eigenproduktion innerhalb der Mitgliedstaaten. "Jede Kilowattstunde hier erzeugter Energie ist ein Beitrag zu wirtschaftlicher Stabilität, zu bezahlbarer Energie und damit zur Unabhängigkeit Europas", unterstrich sie. Neben erneuerbaren Energien setzt sie auf Kernkraft als "grundlastfähige" Option. Sie verwies dabei auf die Entwicklung modularer Kleinreaktoren in Ländern wie den USA, China oder Japan und betonte, dass die EU in die Forschung dieser Technologien ebenfalls investiere.
Einer möglichen Lockerung der Sanktionen gegen Iran erteilte sie auf Nachfrage eine klare Absage. Die Kommissionschefin hält einen solchen Schritt für "zu früh". Iran steht bereits seit 47 Jahren unter verschiedenen internationalen Sanktionen.
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