Kurzclips

Künftiger Regierungschef Ungarns: "Wir empfehlen Selenskij, nicht den Weg der Erpressung zu gehen"

Am Montag hat sich der künftige Ministerpräsident Ungarns erneut zur bereits seit Januar außer Betrieb befindlichen Druschba-Pipeline geäußert.

"Wir werden keiner Form von Erpressung nachgeben, [...] und ich würde dem ukrainischen Präsidenten nicht empfehlen, diesen Weg einzuschlagen", sagte der designierte Ministerpräsident Péter Magyar. "So tritt man nicht Europa bei", fügte er hinzu.

"Wir fordern die Russen auf, Rohöl in die Pipeline einzuspeisen, denn ohne die Mitwirkung beider Seiten kann sie nicht funktionieren", erklärte Magyar außerdem.

Das technische Veto der Orbán-Regierung zu dem 90-Millionen-Euro-Kredit Brüssels an Kiew solle noch in den kommenden Wochen aufgehoben werden, sollte die Druschba-Pipeline in der Zwischenzeit ihre Arbeit wiederaufnehmen, erinnerte Magyar.

Seine neue Regierung soll bis Mitte Mai vereidigt werden und in Kraft treten.

Mehr zum Thema - "Neue Ukraine" – George Soros brüstet sich mit den Ergebnissen der Arbeit seiner Stiftungen

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.