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Todesstrafe durch Erschießungskommando: Trump billigt Hinrichtung des Fort-Hood-Schützen

Bei einem Anschlag auf die texanischen Militärbasis Fort Hood im November 2009 starben 13 Menschen, 32 wurden verletzt – es war eines der schwersten Verbrechen dieser Art auf einem US-Stützpunkt. Das Todesurteil gegen den Täter soll nun vollstreckt werden, Zeit und Ort bestimmt der Kriegsminister.
Todesstrafe durch Erschießungskommando: Trump billigt Hinrichtung des Fort-Hood-SchützenQuelle: Legion-media.ru © Robert Hughes

US-Präsident Donald Trump hat die Vollstreckung des Todesurteils gegen Nidal Malik Hasan genehmigt, der wegen des Angriffs auf Militärangehörige auf der Basis Fort Hood im Jahr 2009 verurteilt wurde. Das teilte Sean Parnell, Assistent des US-Verteidigungsministers für öffentliche Angelegenheiten, auf der Plattform X mit:

"Kriegsminister Pete Hegseth hat für den verurteilten Terroristen Nidal Malik Hasan, den Dschihadisten, der 2009 auf der Militärbasis Fort Hood das Feuer auf unbewaffnete amerikanische Soldaten eröffnet hat, den Tod durch ein Erschießungskommando der US-Armee empfohlen, und Präsident Donald J. Trump hat dies genehmigt. Hasan tötete 13 Menschen und verletzte 32 weitere, während er bei dem Anschlag 'Allahu Akbar' rief. Zeit und Ort der Hinrichtung legt der Heeresminister fest."

Wie der Sender CNN berichtet, wäre dies die erste Vollstreckung einer Todesstrafe an einem Angehörigen der Streitkräfte durch die US-Armee seit 65 Jahren. Der bislang letzte vom US-Militär durch Erschießen hingerichtete Soldat war dem Sender zufolge Eddie Slovik am 31. Januar 1945. Ein Militärgericht hatte diesen zuvor der Fahnenflucht schuldig gesprochen. Die letzte Hinrichtung jeglicher Art durch die US-Armee fand 1961 in Fort Leavenworth in Kansas statt, als der Soldat John Bennett gehängt wurde, nachdem er wegen Vergewaltigung und versuchten Mordes an einem 11-jährigen österreichischen Mädchen verurteilt worden war.

Hasan ist ein ehemaliger Major der US-Armee und war als Militärpsychiater tätig. Am 5. November 2009 eröffnete er auf der Basis Fort Hood in Texas das Feuer. Er tötete 13 Menschen und verletzte 32 weitere. Es war eines der schwersten Verbrechen dieser Art, die auf dem Gelände US-amerikanischer Militärbasen verübt wurden.

Bei seiner Festnahme im November 2009 erlitt Hasan mehrere Schussverletzungen und ist seither unterhalb der Taille gelähmt. Im August 2013 wurde er zum Tode verurteilt. Der Prozess fand auf dem Gelände von Fort Hood statt. Hasan verteidigte sich selbst und bestritt die Tat nicht.

Fort Hood, die Basis des US-Heeres, ist einer der größten Militärstützpunkte des Landes und liegt unweit der Stadt Killeen im Bundesstaat Texas. Dort sind mehr als 40.000 Menschen stationiert. Das Gebäude, in dem Hasan das Feuer eröffnete, wurde 2014 abgerissen. 2016 wurde ein Gedenkort für die 13 Opfer des Anschlags von 2009 in Killeen eingeweiht.

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