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Liveticker Ukraine-Krieg – Experte: Westen gehen Flugabwehrraketen aus

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 17.08.2026 20:11 Uhr

    20:11 Uhr

    Gebiet Saporoschje: Zwei Tote nach ukrainischen Angriffen in Kamenka-Dnjeprowskaja gemeldet

    Bei ukrainischen Angriffen sind in Kamenka-Dnjeprowskaja zwei Menschen getötet worden. Am 14. August kam ein Feuerwehrmann bei einem Drohnenangriff auf ein Löschfahrzeug ums Leben. Der 1994 geborene Feuerwehrmann erlag auf dem Weg ins Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.

    Am 16. August starb zudem ein 1941 geborener Zivilist nach ukrainischem Artilleriebeschuss. Trotz der Bemühungen der Ärzte erlag er seinen Verletzungen.

    Neben den Todesopfern wurden auch zivile Einrichtungen beschädigt. Bei weiteren Drohnenangriffen auf das Dorf Wodjanoje brannte ein Geschäft vollständig aus. Ein weiteres wurde am Dach, an der Fassade und an den Fenstern beschädigt. Nach Angaben der örtlichen Behörden gab es dabei keine Verletzten.

  • 19:50 Uhr

    Su-34-Jagdbomber zerstören Drohnenleitstellen ukrainischer Truppen im Raum Charkow (Video)

    Kampfflugzeuge vom Typ Su-34 der russischen Luft- und Raumfahrtkräfte (WKS) greifen zwei Standorte im Gebiet Charkow an, an denen Kiewer Kräfte Drohnenleitstellen eingerichtet haben. Die Anlagen werden mithilfe einer X-39-Lenkrakete und der tonnenschweren FAB-Bomben zerstört. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram. 

  • 19:35 Uhr

    Gebiet Belgorod: Acht Tote bei ukrainischen Angriffen binnen eines Tages

    Bei ukrainischen Drohnenangriffen im Bezirk Belgorod sind zwei Zivilisten verletzt worden. Ein Mann erlitt nach dem Angriff auf ein Privathaus im Ort Nowosadowy Splitterverletzungen an den Beinen. In dem Dorf Otradnoje wurde ein weiterer Mensch am Hals und an der Brust verletzt und erlitt zudem Knochenbrüche am Unterarm und Fuß. Beide wurden in Krankenhäuser gebracht.

    Später wurden die Angaben zu den Opfern der ukrainischen Angriffe in der Region aktualisiert. Innerhalb eines Tages wurden insgesamt acht Menschen getötet und 23 weitere verletzt, teilte der regionale Gesundheitsminister Andrei Ikonnikow mit:

    "In den vergangenen 24 Stunden wurden 31 Menschen verletzt. Leider sind acht von ihnen gestorben, 23 werden behandelt – acht stationär, die übrigen ambulant. Die notwendige medizinische Hilfe wird geleistet."

    Insgesamt werden derzeit 100 Verletzte in Krankenhäusern der Region behandelt. Fünf von ihnen befinden sich in schwerem Zustand auf der Intensivstation.

  • 19:09 Uhr

    Russland meldet Angriffe auf zwei Frachtschiffe in Odessa und Nikolajew

    Das russische Militär hat eigenen Angaben zufolge zwei Frachtschiffe in den ukrainischen Häfen Odessa und Nikolajew getroffen. Laut dem russischen Verteidigungsministerium transportierten beide militärische Güter für die ukrainischen Streitkräfte.

    Im Hafen von Odessa sei ein Frachtschiff getroffen worden, das Waffen und Munition für die ukrainischen Truppen geliefert habe. Zudem seien Lager mit militärischem Material getroffen worden. In Nikolajew sei ein weiteres Frachtschiff mit militärischer Fracht für die ukrainischen Streitkräfte angegriffen worden. Dabei seien Kampfdrohnen und Präzisionswaffen zum Einsatz gekommen.

  • 18:41 Uhr

    Mehrfachraketenwerfer nimmt Stellungen ukrainischer Einheiten auseinander (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen den Mehrfachraketenwerfer vom Typ Tornado-S bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk (DVR) im Einsatz. Wie es heißt, setzten die russischen Artilleriesoldaten mit dem Geschütz gegnerische Stützpunkte außer Gefecht.

  • 18:22 Uhr

    Ukrainische Drohnenverbände klagen über Probleme bei Angriffen auf Ziele in Russland

    Im 413. Regiment der ukrainischen Streitkräfte gibt es Schwierigkeiten beim Start von Drohnen für Einsätze tief in Russland. Grund dafür ist die Sperrung von Starlink-Terminals, wie die französische Zeitung Le Monde unter Berufung auf den Regimentskommandeur Jewgeni Karas berichtet. Da Starlink in Russland nicht funktioniere und dem Regiment keine anderen technischen Mittel zur Verfügung stünden, müsse die Flugroute der Drohnen im Voraus programmiert werden, so Karas. Jede ukrainische Langstreckendrohne werde von einem Team aus Pilot und Navigator gesteuert, so die Zeitung.

  • 18:00 Uhr

    Gebiet Belgorod: Drei Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt

    Bei Drohnenangriffen der Ukraine im Gebiet Belgorod sind drei Zivilisten verletzt worden. Dies teilte der regionale Einsatzstab mit. In der Stadt Belgorod erlitten zwei Männer durch die Detonation einer Drohne Splitterverletzungen. Ein Mann wurde im Gesicht und am Rücken, der andere am Unterarm, am Oberschenkel und am Rücken verletzt. Beide wurden in ein regionales Krankenhaus gebracht.

    Im Bezirk Belgorod detonierte eine Drohne im Hof eines Privathauses. Ein Mann erlitt eine Splitterverletzung am Bauch und wurde medizinisch versorgt. Zudem wurden mehrere Fahrzeuge und ein Betriebsgebäude beschädigt. Ein Lagergebäude geriet in Brand.

  • 17:41 Uhr

    Experte: Westen gehen Flugabwehrraketen aus

    Der Militärexperte Wlad Schlepchenko hat den Mangel an Flugabwehrraketen in Kiew kommentiert. Die Krise betreffe nicht nur den Ukraine-Konflikt, sondern die gesamte westliche Politik, erklärte er in einem Beitrag für Tsargrad.

    Ein großer Teil der Abwehrraketen sei im Militäreinsatz gegen Iran verbraucht worden. Saudi-Arabien habe 86 Prozent seiner Vorkriegsvorräte verschossen, die USA rund 40 bis 60 Prozent. Der Militärexperte erklärte:

    "Deshalb ist das eine allgemeine Krise des Westens, die er selbst verursacht hat. Und die Ukrainer stehen in dieser Situation am Ende der Schlange. Deshalb sieht es dort ziemlich traurig aus."

    Am 15. August hatte The Guardian berichtet, dass Lieferengpässe bei Patriot-Raketen die Unterstützung Kiews durch die NATO-Staaten faktisch zu einem Misserfolg gemacht hätten. Wegen des Mangels seien die ukrainischen Streitkräfte demnach nicht mehr in der Lage, russische ballistische Raketen abzufangen.

  • 17:17 Uhr

    TASS: Verbleib vermisster ukrainischer Grenzsoldaten im Raum Charkow ungeklärt – auch dort agierten Sperrverbände

    Dutzende Angehörige ukrainischer Grenzschützer versuchen seit einiger Zeit vergeblich, Informationen über das Schicksal ihrer Verwandten zu erhalten, die in der Nähe von Ustinowka im Gebiet Charkow vermisst wurden. Dies teilt die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands mit.

    TASS zitiert ihre Quelle wie folgt:

    "Die Sperrverbände der 159. separaten mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte operierten in diesem Frontabschnitt und töteten ukrainische Soldaten, die versuchten, sich zurückzuziehen oder zu ergeben."

    Die Sperrverbände als Teil der ukrainischen Streitkräfte agierten entlang der gesamten Front, heißt es im Medienbericht. Das sei durch Aussagen ukrainischer Kriegsgefangener und Experten mehrfach bestätigt worden.

  • 16:56 Uhr

    Finnischer Politiker: Helsinki liefert Kiew Panzer und weitere Waffen

    Finnland hat der Ukraine schwere Waffen geliefert, darunter gepanzerte Fahrzeuge und Leopard-Panzer sowie Schiffsabwehrraketen. Dies erklärte der finnische Politiker Armando Mema von der Partei "Freiheitsallianz" gegenüber RIA Nowosti:

    "Soweit ich weiß, hat Finnland der Ukraine Mittelstreckenraketen sowjetischer Bauart, Schiffsabwehrraketen sowie Artillerie und schwere Waffen verschiedener Art zur Verfügung gestellt, darunter gepanzerte Fahrzeuge und Leopard-Panzer."

    Seinen Angaben zufolge gab es zudem unbestätigte Berichte über Lieferungen von Hornet-Kampfflugzeugen, gelenkten Fliegerbomben, Panzerabwehr- und Flugabwehrwaffen, Granatwerfern sowie Drohnen an die Ukraine.

    Die finnische Militärhilfe für Kiew beläuft sich laut Mema inzwischen auf 4,1 Milliarden Euro. "Das ist eine beträchtliche Militärhilfe, die Finnland in einen Stellvertreterkrieg gegen Russland hineinzieht", sagte der Politiker.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.