Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Artillerie bekämpft Gegner in den Gebieten Charkow und Sumy

13.10.2026 11:54 Uhr
11:54 Uhr
Rüstungsbetrieb, Lokomotivdepot und Logistikzentrum: Russland trifft Ziele in Kiew und im Gebiet Nikolajew
Die russischen Streitkräfte haben in der Nacht kombinierte Angriffe mit bodengestützten Präzisionswaffen und Drohnen gegen Betriebe der Rüstungsindustrie, Logistikzentren sowie Anlagen der Eisenbahn- und Hafeninfrastruktur der Ukraine durchgeführt. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt, waren auch Schiffe Ziel, die Militärgüter in die Ukraine lieferten.
Dem Ministerium zufolge wurden getroffen:
In Kiew
- Eine Werkhalle des Unternehmens Pulp Mill Print, in der Raketen und Langstreckendrohnen hergestellt wurden.
- Das Lokomotivdepot Darniza, das Reparaturen und Instandsetzungsarbeiten an Schienenfahrzeugen durchführt, die für den Transport von Militärgütern und Gütern mit doppeltem Verwendungszweck für die ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werden.
Im Gebiet Nikolajew
- Das Logistikzentrum Nowaja Potschta in der Ortschaft Ternowka, in dem Güter mit doppeltem Verwendungszweck für die ukrainischen Streitkräfte gelagert wurden.
- Ein Drohnenlager in der Ortschaft Meschkowo-Pogorelowo.
Im Bug-Liman
- Ein Frachtschiff, das Militärgüter und Güter mit doppeltem Verwendungszweck in den Hafen Nikolajew lieferte.
11:25 Uhr
Putin und Trump überreichen Selenskij den "schwarzen Fleck"

Urheberrechtlich geschützt Der ukrainische Präsident Selenskij kritisierte unmissverständlich die Entscheidung des Weißen Hauses über den Diesel-Deal mit Russland. US-Präsident Donald Trump erklärte, die Ukraine brauche einen neuen Präsidenten. Moskau wiederum beobachtet in Kiew zunehmende "Hysterie". Wie ernst ist die Lage für Wladimir Selenskij?
Mehr dazu in dieser Analyse von Rafael Fachrutdinow.
10:51 Uhr
Ukrainische Angriffe verletzen fünf Menschen im Gebiet Kursk
In den vergangenen 24 Stunden sind im Gebiet Kursk bei ukrainischen Angriffen fünf Menschen verletzt worden. Tote gibt es nicht. Das teilte Gouverneur Alexander Chinstein mit.
Auf der Landstraße zwischen der Siedlung Kommunar und dem Dorf Beliza im Bezirk Belaja wurden ein Rettungssanitäter, ein Arzt und der Fahrer eines Rettungswagens verletzt. Alle drei wurden ins Gebietskrankenhaus Kursk gebracht. Auf der Landstraße zwischen dem Dorf Dolgije Budy und dem Weiler Tschernezki erlitten eine 37-jährige Frau und ihre zehnjährige Tochter Verletzungen. Sie suchten keine ärztliche Hilfe auf.
Wie der Gouverneur weiter mitteilte, wurden im Laufe des Tages 218 ukrainische Drohnen verschiedener Typen abgeschossen. Zehnmal griffen Drohnen das Gebiet Kursk mit Sprengsätzen an.
10:20 Uhr
Luftabwehr zerstört in einer Nacht 604 ukrainische Drohnen über Russland
Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt mit, dass die russische Luftabwehr zwischen 20 Uhr am 12. Oktober und 8 Uhr am 13. Oktober (Moskauer Zeit) 604 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen und zerstört hat.
Die Drohnen wurden über den Gebieten Brjansk, Belgorod, Orjol, Kaluga, Tula, Kursk, Woronesch, Twer, Lipezk, Rjasan, Rostow und Smolensk, über der Moskauer Region, den Regionen Stawropol und Krasnodar sowie über dem Asowschen Meer abgefangen.
09:47 Uhr
Gebiet Belgorod: Zwei Männer bei ukrainischen Drohnenangriffen getötet, 16 Verletzte
Die ukrainischen Streitkräfte haben das Gebiet Belgorod innerhalb eines Tages 137-mal angegriffen. Das teilte Gouverneur Alexander Schuwajew mit. Ihm zufolge beschoss der Gegner das Gebiet siebenmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern und warf 32-mal Sprengsätze von Drohnen ab. Die Einheiten der russischen Luftabwehr schossen insgesamt 162 Drohnen über dem Gebiet ab.
Bei Drohnenangriffen auf die Bezirke Belgorod und Schebekino kamen zwei Männer ums Leben. 16 weitere Personen wurden in der Stadt Belgorod sowie in den Bezirken Borissowka, Rakitnoje und Schebekino verletzt. Vier von ihnen wurden ins Krankenhaus gebracht, einer befindet sich dem Gouverneur zufolge in einem schweren Zustand. Alle Betroffenen erhalten die nötige medizinische Hilfe.
09:21 Uhr
Trump: Putin und Selenskij sollen sich treffen
US-Präsident Donald Trump hält ein Treffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij für notwendig, um den Konflikt in der Ukraine beizulegen. Das sagte er gegenüber Journalisten vor seinem Abflug nach Ohio. Beide Seiten wollten nach seiner Einschätzung ein Abkommen, wüssten aber nicht, wie sie es erreichen sollten. Trump sagte weiter, dass die USA dafür sorgen würden, dass eine Einigung erreicht werde.
08:54 Uhr
Drohnenangriff auf das Gebiet Kaluga: Schule und zwei Einfamilienhäuser beschädigt
Die Luftabwehr hat am Abend und in der Nacht 73 Drohnen über dem russischen Gebiet Kaluga zerstört. Das teilt der Gouverneur Wladislaw Schapscha mit. Ihm zufolge wurden bei dem Angriff im Bezirk Mossalsk ein Schulgebäude, zwei Einfamilienhäuser und ein Auto beschädigt. Verletzte gab es keine.
08:26 Uhr
Moskau: 417 Drohnen in einer Nacht Richtung Hauptstadtregion
Auf die Moskauer Region flogen zwischen 20:30 Uhr Moskauer Zeit am 12. Oktober und 7:00 Uhr am 13. Oktober 417 Drohnen zu. Das teilte der Bürgermeister Sergei Sobjanin mit. Der größte Teil wurde ihm zufolge auf den weiten Anflugwegen außer Gefecht gesetzt, 65 Drohnen wurden im Anflug auf Moskau zerstört.
07:55 Uhr
Russische Truppen setzen zwei Drohnenleitstellen der Ukraine bei Druschkowka und Nikolajewka außer Gefecht
Russische Truppen haben in der Volksrepublik Donezk zwei Leitstellen für Drohnen der ukrainischen Streitkräfte zerstört. Das teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
Laut Ministerium befand sich eine Leitstelle samt Drohnenbesatzung und Steuerungstechnik in der Garage auf dem Gelände eines Privathauses in Nikolajewka. Sie wurde durch einen Präzisionstreffer zerstört. Die zweite Leitstelle in Druschkowka war in einem verlassenen Haus untergebracht und wurde mit Haubitzengeschossen vom Typ Giazint-B getroffen.
Das russische Verteidigungsministerium veröffentlichte entsprechende Videoaufnahme.
07:22 Uhr
Russischer Truppenverband Nord bekämpft gegnerisches Personal und Technik in den Gebieten Charkow und Sumy
Artilleristen des russischen Truppenverbands Nord haben in der Nacht Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in den Gebieten Charkow und Sumy bekämpft. Wie der Truppenverband der russischen Nachrichtenagentur TASS mitteilt, wurden insgesamt 79 gegnerische Soldaten neutralisiert sowie 18 Drohnenstellungen, eine Haubitze und 14 geländegängige Kraftwagen zerstört.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
