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Liveticker Ukraine-Krieg: Neun Tote bei ukrainischem Angriff auf Bus in der Volksrepublik Lugansk

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Neun Tote bei ukrainischem Angriff auf Bus in der Volksrepublik Lugansk© Staatsanwaltschaft der LVR
  • 26.08.2026 19:55 Uhr

    19:55 Uhr

    Experte: Slawjansk droht Einkreisung durch russische Truppen

    Den ukrainischen Einheiten in Slawjansk droht zunehmend die Einkreisung. Dies erklärte der britische Politikwissenschaftler Richard Sakwa, Professor an der University of Kent, in einem YouTube-Interview:

    "Wir hören, dass russische Truppen bis an die Außenbezirke von Slawjansk vorgedrungen sind und die Stadt teilweise umzingeln. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit. Die militärische Lage entwickelt sich natürlich weiter. Es gibt Vorstöße in Charkow und Sumy sowie an der Front bei Saporoschje weiter südlich."

    Laut Sakwa befürworten viele einfache Ukrainer einen möglichst schnellen Frieden mit Russland.

    "Was die öffentliche Meinung in der Ukraine betrifft, gibt es derzeit den Wunsch, zu akzeptieren, dass früher oder später Frieden im Gegenzug für territoriale Zugeständnisse geschlossen werden muss. Genau das wurde bereits seit mindestens vier Jahren vorgeschlagen und wird weiterhin vorgeschlagen."

    Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte zuvor, dass die Rückschläge an der Front Kiew dazu bewegen sollten, unverzüglich Verhandlungen aufzunehmen.

  • 19:40 Uhr

    Drei Verletzte nach ukrainischen Angriffen auf Donezk

    Bei ukrainischen Angriffen auf Donezk sind drei Menschen, darunter ein Kind, unterschiedlich schwer verletzt worden. Dies teilte das Oberhaupt der Donezker Volksrepublik (DVR), Denis Puschilin, auf der Plattform Max mit:

    "In einem dicht besiedelten Teil der Stadt wurden Einschläge feindlicher Geschosse registriert. Infolge des Beschusses wurden drei Menschen, darunter ein Kind, unterschiedlich schwer verletzt."

    Die Angaben zu möglichen weiteren Opfern würden noch überprüft, fügte er hinzu. Puschilin bezeichnete den Angriff als "weiteres Kriegsverbrechen des Kiewer Regimes" und warf ihm vor, wiederholt während der Hauptverkehrszeit auf Wohnviertel zu schießen.

  • 19:25 Uhr

    Merz: Ukraine-Unterstützung soll Friedensgespräche erzwingen

    Der Westen setzt weiter darauf, die Ukraine militärisch und finanziell zu stärken. In seiner Auftaktrede zur Kabinettsklausur erklärte Bundeskanzler Friedrich Merz, so Russland zu einer Wiederaufnahme von Friedensverhandlungen zwingen zu wollen, und bekräftigte zugleich die langfristige Unterstützung für Kiew.

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  • 19:19 Uhr

    AfD-Abgeordneter: Merz kürzt Sozialleistungen, aber finanziert die Ukraine

    Bundeskanzler Friedrich Merz spricht sich angesichts der wirtschaftlichen Probleme in Deutschland für eine Fortsetzung der Unterstützung der Ukraine aus. Dies erklärte der AfD-Bundestagsabgeordnete Markus Frohnmaier im sozialen Netzwerk X:

    "Friedrich Merz stellt sich gerade vor die Öffentlichkeit und betont, wir würden fest an der Seite der Ukraine stehen. Er postet "Slawa Ukrajini". Den Deutschen wird das Wohngeld gekürzt. Den Deutschen wird die Krankenversicherung gekürzt. Den Deutschen verweigert man Steuersenkungen auf Sprit. Aber das Geld für die Ukraine fließt weiter."

    Der AfD-Politiker Eugen Schmidt hatte zuvor gegenüber RIA Nowosti erklärt, das ukrainische Regime gebe das Geld deutscher Steuerzahler ohne jegliche Rechenschaftspflicht aus, während die Politiker in Berlin dies beklatschten.

  • 18:58 Uhr

    Peskow: Ukraine verliert den Konflikt eindeutig

    Die Ukraine verliert den Konflikt eindeutig. Das zeige die Entwicklung an den Fronten, erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow vor Journalisten. Peskow bezeichnete es zudem als großen Fehler, dass die Europäer die systemischen Probleme in der ukrainischen Führung nicht wahrhaben wollten. Peskow führte dazu aus:

    "Das quasi-politische Gerangel innerhalb des Kiewer Regimes findet statt und nimmt zu. Das Kiewer Regime zerfällt von innen und verliert an Stabilität, die ohnehin immer zu wünschen übrig ließ. Dass die Europäer dies nicht wahrhaben wollen, ist ein großer Fehler."

    Zuvor hatte der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters erklärt, die Ukraine verliere allmählich gegen Russland. Als Gründe nannte er unter anderem Korruption und Vetternwirtschaft, das Fehlen einer gemeinsamen Strategie sowie die mangelnde Fähigkeit, Neuerungen umzusetzen.

  • 18:33 Uhr

    Trump: USA arbeiten intensiv an Beendigung des Ukraine-Konflikts

    "Wir wünschen uns ein Ende des Krieges in der Ukraine", erklärte US-Präsident Donald Trump gegenüber dem Talkshow-Moderator Glenn Beck. Washington arbeite hart daran, dem Konflikt in der Ukraine ein Ende zu setzen, fügte er hinzu. Ehrlich gesagt, wollten sowohl Kiew als auch Moskau zum jetzigen Zeitpunkt, dass die Krise ein Ende nehme, so Trump weiter.

  • 18:18 Uhr

    Drohnenangriffe: Vier Verletzte in Belgorod, ein Toter in LVR

    Bei Drohnenangriffen der Ukraine auf Orte im Gebiet Belgorod sind vier Menschen verletzt worden, darunter ein Kämpfer der Einheit "Orlan". Dies teilte der operative Stab der Region mit.

    In Schebekino wurde ein Mann bei einem Drohnenangriff auf ein Gewerbeobjekt verletzt. Bei einem weiteren Angriff erlitt ein Kämpfer der Einheit "Orlan" eine Verletzung. Im Dorf Gruskoje wurde ein Mitarbeiter eines Unternehmens verletzt. In Oktjabrski wurde zudem ein Mann bei einem Drohnenangriff auf ein Auto verletzt.

    Der Mann aus Schebekino erlitt Schnittverletzungen an Hals und Gesicht, der "Orlan"-Kämpfer eine Splitterverletzung an der Schulter. Beide werden ambulant weiterbehandelt.

    Der Mitarbeiter des Unternehmens in Gruskoje erlitt einen offenen Unterarmbruch. Sein Zustand ist kritisch. Der Verletzte aus Oktjabrski wurde mit einer offenen Kopfverletzung sowie Splitterverletzungen an Gesicht, Rücken und Schulter in eine Ambulanz gebracht und wird in ein Krankenhaus in Belgorod verlegt.

    In Rubeschnoje in der Lugansker Volksrepublik kam unterdessen ein 39-jähriger Autofahrer bei einem Drohnenangriff der Ukraine ums Leben. Dies teilte der Republikchef Leonid Passetschnik mit.

  • 17:57 Uhr

    Drei Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen in russischen Regionen

    Im Gebiet Woronesch sind zwei Menschen durch den Absturz einer abgeschossenen ukrainischen Drohne verletzt. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht. Dies teilte Gouverneur Alexander Gussew mit.

    "Im Vorort von Woronesch wurden durch Glassplitter ein 1977 geborener Mann und eine 1989 geborene Frau verletzt. Mit mittelschweren Verletzungen wurden sie ins Krankenhaus eingeliefert."

    In der Region Tula wurde zudem ein Mann durch herabfallende Trümmer der Drohne verletzt. Gouverneur Dmitri Miljajew erklärte, dem Mann werde die notwendige medizinische Hilfe geleistet.

    In der Stadt Schebekino des Gebiets Belgorod wurde bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Unternehmen ein weiterer Mann schwer verletzt. Er erlitt eine penetrierende Brustverletzung und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Sein Zustand sei kritisch. An dem Gebäude und der Ausrüstung entstanden Schäden.

  • 17:37 Uhr

    Frau bei ukrainischem Drohnenangriff im Gebiet Kursk verletzt

    Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf ein Auto im Rylsker Bezirk des Gebiets Kursk ist eine 55-jährige Frau verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein mit. Die Frau erlitt eine Gehirnerschütterung sowie Verletzungen an Schulter und Hand. Sie erhielt medizinische Hilfe, lehnte eine stationäre Behandlung jedoch ab und wird ambulant betreut.

  • 17:30 Uhr

    Ermittler leiten Verfahren wegen Terroranschlags nach Angriff auf Bus in LVR ein

    Nach dem ukrainischen Angriff auf einen Bus in der Lugansker Volksrepublik (LVR) haben die Ermittler ein Strafverfahren wegen Terrorismus eingeleitet. Dies teilte die offizielle Sprecherin des russischen Ermittlungskomitees, Swetlana Petrenko, gegenüber RIA Nowosti mit.

    Acht Menschen starben noch am Ort des Angriffs. Eine 20-jährige Frau wurde in kritischem Zustand auf die Intensivstation gebracht. Die Ärzte konnten ihr Leben jedoch nicht retten. Ihre Mutter wurde verletzt.

    Auch eine 18-jährige Frau erlitt Verletzungen und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Drei weitere Passagiere und der Fahrer erhielten medizinische Hilfe und wurden anschließend ambulant weiterbehandelt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.