Liveticker Ukraine-Krieg – Media: Kiews Truppen zu 70 Prozent zwangsmobilisiert

8.11.2026 20:00 Uhr
20:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
19:58 Uhr
Russische Luftverteidigung zerstört 50 ukrainische Drohnen
Die russischen Luftabwehrkräfte haben im Laufe des Tages 50 feindliche Drohnen über verschiedenen Regionen des Landes abgeschossen. Dies teilte das Verteidigungsministerium der Nachrichtenagentur TASS mit. Dort hieß es:
"Im Laufe des Tages, von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr Moskauer Zeit, wurden von den diensthabenden Luftabwehrkräften 50 ukrainische Drohnen vom Flugzeugtyp über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Rostow sowie der Republik Krim abgefangen und zerstört."
19:36 Uhr
Gebiet Rostow: Siedlungen nach ukrainischem Angriff ohne Strom
Wie der Gouverneur der Region, Juri Sljusar, mitteilte, haben Trümmerteile einer Drohne, die auf das Gelände des Umspannwerks Sulin im Millerowskij-Bezirk der Region Rostow gefallen sind, einen Transformator beschädigt, wodurch mehrere Gemeinden ohne Strom bleiben. In seinem Telegram-Kanal schrieb der Gouverneur:
"Heute Nachmittag kam es infolge eines Luftangriffs und des Herabstürzens von Drohnen-Trümmern im Millerowskij-Bezirk zu einer Beschädigung und einem Brand eines Transformators auf dem Gelände des Umspannwerks Sulin. Infolgedessen kam es zu einem Stromausfall in den ländlichen Ortschaften Sulin, Woloschin und Titow. Es gab keine Verletzten."
19:17 Uhr
Bericht: Kiew und Europa fürchten den "russischen Starlink"
Das russische System "Rasswet", das ein Pendant zu Starlink darstellt, könnte die Wirksamkeit russischer Angriffe erheblich steigern und die Fähigkeit der Ukraine untergraben, ihre militärische Infrastruktur zu schützen. Diese Befürchtungen äußerte der Berater des ukrainischen Verteidigungsministers, Aleksandr Daniljuk, in einem Gespräch mit der Zeitung Financial Times. Weiter heißt es, dass der Einsatz des Systems angeblich auch eine Bedrohung für die Sicherheit Europas darstellen könnte. Daniljuk betonte:
"Die größte Gefahr besteht nicht nur darin, dass Russland eine Alternative zu Starlink erhält, sondern darin, dass relativ kostengünstige Angriffsdrohnen zu einer Waffe werden, die in der Lage ist, sich bewegende Ziele tief im ukrainischen Hoheitsgebiet zu erkennen, zu verfolgen und zu treffen. Angesichts des rasanten Ausbaus der Drohnenproduktion in Russland könnte dies die Wirksamkeit russischer Angriffe erheblich steigern."
19:00 Uhr
Verteidigungsministerium: Umspannwerk beiDnjepropetrowsk und mit Waffen beladene Tanker getroffen
Wie das russische Verteidigungsministerium gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mitteilte, werden weiterhin Angriffe mit Drohnen auf Energieinfrastrukturobjekte der Ukraine und auf Seeschiffe, die Waffen transportieren, durchgeführt. In der Mitteilung des Ministeriums heißt es:
"Heute Nachmittag wurden infolge der Angriffe getroffen: das 330-kV-Umspannwerk Kamenskaja, das den Betrieb von Unternehmen der Rüstungsindustrie in dem Gebiet Dnjepropetrowsk sicherstellte; im Hafen von Tschernomorsk bei Odessa – ein Containerschiff, das Güter und Fracht mit doppeltem Verwendungszweck in die Ukraine geliefert hatte; in den Gewässern des Schwarzen Meeres südwestlich von Odessa ein Trockenfrachter mit Waffen und militärischem Material für die ukrainische Armee."
18:35 Uhr
Französisches Außenministerium: Europa ist bei den Verhandlungen in Abu Dhabi dabei
Der französische Außenminister Jean-Noël Barro erklärte im RTL-Radio, dass die europäischen Länder, darunter auch Frankreich, angeblich bei den Dreiergesprächen zwischen Russland, den USA und der Ukraine in Abu Dhabi vertreten sein werden. Er sagte:
"Die europäische Seite wird gut vertreten sein, und Frankreich wird nach Abu Dhabi reisen, um an diesen Gesprächen teilzunehmen. Ich kann noch nicht sagen, wer Frankreich bei dieser Veranstaltung vertreten wird, aber Frankreich wird auf jeden Fall dabei sein."
17:52 Uhr
Untergrund: Bis zu viertausend Menschen befinden sich in ukrainischen Foltergefängnissen
Die Zahl der Menschen, die in geheimen Gefängnissen in der Ukraine festgehalten werden, beläuft sich zeitweise auf drei- bis viertausend. Diese Schätzung gab ein Vertreter des antifaschistischen Untergrunds von Odessa in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti an. Er fügte hinzu, dass die Zahl der Festgenommenen steigt, wenn mehr Soldaten für Sturmoperationen benötigt werden. Zudem verstärken die ukrainischen Sicherheitskräfte ihre Festnahmen vor dem Hintergrund wachsender Proteststimmungen, Korruptionsskandalen und so weiter. Er betonte:
"In ruhigen Zeiten befinden sich derzeit vielleicht 500 bis 700 Menschen im Netz der Folteranstalten in der Ukraine, aber in Zeiten der Eskalation kann diese Zahl auf drei- bis viertausend ansteigen. Wenn der Bedarf an Kanonenfutter für Sturmangriffe steigt, steigt auch die Zahl der Festgenommenen und Inhaftierten."17:18 Uhr
Korrespondent: Bis zu 70 Prozent in ukrainischer Armee durch Zwangsmobilisierung rekrutiert
Nach Angaben des Militärkorrespondenten Jewgeni Poddubnyj sind etwa 70 Prozent der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte zwangsweise mobilisierte Ukrainer. In der Fernsehsendung Westi erklärte er:
"Tatsache ist, dass die Mobilmachung, sobald sie in der Ukraine ausgerufen wurde, sofort zu einer Zwangsmobilmachung wurde. Und nach meinen Informationen rekrutieren die Streitkräfte unseres Gegners derzeit bis zu 70 Prozent ihres Personals durch Zwangsmobilmachung."
16:43 Uhr
Abgeordnete: EU wollte ihr Militär in die Ukraine entsenden – während des Waffenstillstands
Europäische Politiker hatten fälschlicherweise darauf gesetzt, den Waffenstillstand zu nutzen, um eigene Militärkontingente auf ukrainischem Territorium zu stationieren. Dies erklärte der Vorsitzende des Ausschusses für internationale Angelegenheiten der Staatsduma, Pjotr Tolstoi, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS. Moskau werde die Umsetzung eines solchen Szenarios nicht zulassen, betonte er und fügte hinzu:
"Die Europäer hatten eine sehr dumme und naive Vorstellung: Sie glaubten, dass sie, sobald sie von Russland zumindest einen vorübergehenden Waffenstillstand erwirkt hätten, Truppen unter der Flagge einer 'Koalition der Willigen' in die Ukraine entsenden könnten. Für uns ist diese Option inakzeptabel, und so etwas wird nicht geschehen."16:12 Uhr
Bericht: US-Demokraten planen Ukraine-Hilfspaket für rund 15 Milliarden US-Dollar
Wie die Zeitung Financial Times berichtet, beabsichtigen die Demokraten in den USA, haushaltspolitische und parlamentarische Instrumente einzusetzen, um Präsident Donald Trump daran zu hindern, die Sanktionen gegen Russland zu lockern, und eine Aufstockung der Hilfe für die Ukraine zu erreichen. Nach Angaben der Zeitung planen Vertreter der Demokratischen Partei, Bestimmungen zur militärischen und energetischen Unterstützung Kiews in den Gesetzentwurf zur Verteidigungspolitik aufzunehmen, der bis Ende des Jahres 2027 verabschiedet werden soll. Vorläufig sollen dafür rund 15 Milliarden US-Dollar bereitgestellt werden.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.