
Erneut Umfrage historischer Bedeutung: AfD schafft bundesweit erstmals 30 Prozent

In der jüngsten Umfrage der Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung (GMS) zur Bundestagswahl kommt die AfD auf 30 Prozent. Somit erreicht die Partei ihren bislang höchsten gemessenen Umfragewert und erklimmt erstmals – wie bereits erwartet – die magische Marke von 30 Prozent.
Die Union verliert hingegen weiterhin an Wählergunst und kommt auf 20 Prozent, so wenig wie noch nie in einer GMS-Umfrage. Zugleich liegt die AfD erstmals zehn Punkte vor der Union. So groß war ihr Vorsprung noch nie. Allerdings lagen die Unionsparteien in einer INSA-Umfrage vor einigen Tagen bereits unter 20 Prozent – RT DE hatte berichtet.

Bislang lag der höchste von den großen Instituten gemessene AfD-Wert, etwa bei INSA und YouGov, bei 29 Prozent. Forsa, Infratest dimap und die Forschungsgruppe Wahlen sehen die AfD meist bei 27 bis 28 Prozent. Anfang September verzeichnete INSA erstmals einen Vorsprung der AfD von 9,5 Prozentpunkten, während die Union unter die 20-Prozent-Marke stürzte.
Es folgen laut der GMS-Umfrage die Grünen mit 14 Prozent sowie die SPD und die Linke mit jeweils 11 Prozent. Die FDP (4 Prozent) und das BSW (3 Prozent) scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde. Eine schwarz-rote Koalition würde zusammen 31 Prozent der Stimmen erhalten. Eine eigene Mehrheit hat keine Partei.
Mehr zum Thema – Umfrage mit Wumms: Union bundesweit erstmals unter 20 Prozent, AfD bei 29 Prozent
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