Europa

Polen: Drei Personen unter Verdacht auf Spionage für Russland festgenommen

Beamte des polnischen Inlandsgeheimdienstes haben in der Stadt Białystok drei polnische Staatsbürger unter dem Verdacht auf Spionage für Russland festgenommen. Laut der Behörde sollen diese Personen Propaganda- und Desinformationsmaterialien verbreitet und Sabotageakte vorbereitet haben.
Polen: Drei Personen unter Verdacht auf Spionage für Russland festgenommen© Urheberrechtlich geschützt

Polens Inlandsgeheimdienst, die Agentur für Innere Sicherheit (ABW), hat am Mittwoch die Festnahme von drei polnischen Staatsbürgern gemeldet. Laut der Behörde handele es sich um mutmaßliche russische Spione. Alle drei waren noch am vergangenen Dienstag, dem 12. Mai, in der Stadt Białystok festgenommen worden. 

Neben Spionage seien sie beschuldigt worden, Propaganda- und Desinformationsmaterialien hergestellt und verbreitet zu haben. Darüber hinaus sollen die Verdächtigen Sabotageakten vorbereitet und den Krieg in der Ukraine "öffentlich gepriesen" haben.

Nach Angaben der Behörde sollen diese Personen an der Beschaffung von Geldern beteiligt gewesen sein, "die für den Kauf von Ausrüstung für die russische Armee bestimmt waren".

In der Mitteilung der ABW hieß es weiter:

"Die Festgenommenen, beauftragt von einem russischen Staatsbürger mit Verbindungen zum russischen Inlandsgeheimdienst FSB, führten auch nachrichtendienstliche Tätigkeiten durch, darunter die Ermittlung des Standorts von NATO-Truppen auf dem Gebiet der Republik Polen. Die Gruppenmitglieder wurden durch Schießtraining und Gefechtstaktiken für Sabotageakte und subversive Aktionen ausgebildet."

Das Gericht ordnete für alle Verdächtigen dreimonatige Untersuchungshaft an.

Auf X schrieb Tomasz Siemoniak, der polnische Minister-Koordinator der Sonderdienste, dass es sich bei den Festgenommenen um Personen im Alter von 48 bis 62 Jahren handele.

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