AfD zu Koalitionsdilemma: "Wir werden uns nicht verbiegen oder von unseren Positionen abweichen"

Am Montag hat die AfD-Spitze auf Bundes- und Länderebene im Berliner Haus der Bundespressekonferenz zu den Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern Stellung genommen. In beiden Bundesländern konnte die AfD am Sonntag historische Ergebnisse einfahren.

In Mecklenburg-Vorpommern wurde die AfD mit 38,2 Prozent stärkste Kraft, dicht gefolgt von der SPD, die 35,5 Prozent erreichte. Die derzeit an der Bundesregierung beteiligte CDU erreichte lediglich 4,9 Prozent. In Berlin konnte die AfD im Vergleich zu 2023 über sieben Prozentpunkte zulegen, während die CDU mehr als neun Prozentpunkte einbüßte.

Im Mittelpunkt stand die Diskrepanz zwischen den Wahlerfolgen der AfD unter den Arbeitern in den beiden Bundesländern: In Berlin haben die Linken die meisten Arbeiterstimmen gesammelt, in Mecklenburg-Vorpommern konnte die AfD diese demografische Gruppe jedoch deutlich für sich gewinnen. Der AfD-Bundesvorsitzende Tino Chrupalla räumte diesen Unterschied ein, betonte jedoch, dass sich die Lage zu Gunsten der AfD entwickeln werde.

Gegen Ende der Pressekonferenz wurde die AfD-Bundesvorsitzende noch einmal auf ihre frühere Aussage angesprochen, Hitler sei Sozialist und Kommunist gewesen. Sie bejahte dies erneut.

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