Angesichts globaler Machtverschiebungen durch die USA, China und Russland sprach Merz von einer "grundlegenden Veränderung geostrategischer Machtpolitik".
Der Kanzler verteidigte zugleich den Reformkurs seiner Regierung gegen Kritik an einem zu langsamen Tempo. Deutschland befinde sich in einem laufenden Reformprozess, sagte Merz. Seiner Ansicht nach "geht es auch an der Wirklichkeit vorbei, immer nur einen Niedergang zu beklagen und Trübsal zu blasen".
Ein sogenanntes "Umsetzungsproblem" sieht Friedrich Merz nicht nur bei seiner Regierungskoalition, sondern auch bei der Bevölkerung. Der Bundeskanzler sagte wörtlich:
"Wir haben in beachtlichen Teilen unserer Gesellschaft immer noch ein Erkenntnisproblem."
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