Die NATO will das Vorgehen ihrer Mitgliedstaaten koordinieren, um eine Stärkung der Positionen Russlands und Chinas in der Arktis zu verhindern. Das erklärte der NATO-Generalsekretär Mark Rutte.
Auf eine entsprechende Frage nach den Worten des US-Präsidenten Donald Trump, China und Russland würden ihre Präsenz in der Arktis ausbauen, antwortete Rutte, dass Trump "absolut recht" habe. Deshalb sei es äußerst wichtig, dass das Bündnis gemeinsam handele und dies verhindere.
Nach Angaben von Rutte hätten die Verbündeten bereits zuvor entsprechende Vereinbarungen besprochen. Zudem setze die NATO ihre Konsultationen mit Dänemark und den Behörden Grönlands fort, die sich mit Sicherheitsfragen in der Arktis befassen.
Der russische Außenminister Sergei Lawrow hatte zuvor erklärt, die NATO treibe Programme zur Militarisierung der Arktis voran und mache die Region zu einem Konfliktraum. Der russische Botschafter in Norwegen, Nikolai Kortschunow, hob hervor, Russland bedrohe in der Arktis niemanden und strebe die Wahrung des Friedens in der Region an. Zugleich betonte der Diplomat, dass die Annäherung der militärischen Infrastruktur und offensiver Waffensysteme der NATO an die russischen Grenzen eine Bedrohung für die nationale Sicherheit Russlands darstelle.
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